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Retrospektive Katalogkonversion Medea Services konnte sich in zahlreichen Projekten als europäischer Marktführer im Bereich der retrospektiven Katalogkonversionen etablieren. Für über 70 Bibliotheken und Archive im gesamten deutschen Sprachraum konvertierte Medea bislang über 20 Millionen Katalogzettel und Verzeichniseinheiten von Findmitteln (Archive). Medea konvertiert beliebige hand- und maschinenschriftliche Kataloge im On- und im Offline-Verfahren. Wir verfügen über Referenzen von allen grossen Bibliotheksverbünden und arbeiteten mit zahlreichen Bibliothekssystemen (Aleph, Pica usw.).  Was ist retrospektive Katalogkonversion?
Mit der Einführung von elektronischen Bibliothekssystemen wurden diese Kataloge obsolet. Es entstand die Situation, dass besonders jüngere Leser die Zettelkataloge nicht mehr zu nutzen wussten und diese Bestände wesentlich weniger gelesen und ausgeliehen wurden, als diejenigen Werke, die schon elektronisch verzeichnet waren. Hinzu kommt, dass Zettelkataloge viel Platz benötigen, der anderweitig genutzt werden kann. Die Überführung der Zettelinhalte in elektronisches Format wird durch den Begriff Katalogkonversion umschrieben. Es geht jedoch um wesentlich mehr, als das Abtippen der Zettelinhalte. Es gibt komplizierte Regelwerke, die seinerzeit die Erstellung von Katalogzetteln beschrieben. Am bekanntesten sind die Preussischen Instruktionen, ein Konvolut mit mehreren Hundert Seiten. Alle diese Regeln sind bei Konversionsprojekten zu berücksichtigen. Deswegen erfordern sie spezielles Fachwissen.  |



Vor dem Informatik-Zeitalter erstellten Bibliotheken meistens sogenannte Zettelkataloge. Es gibt weitere Katalogtypen, die jedoch von untergeordneter Bedeutung sind. Auf den Katalogzetteln, die häufig im internationalen Format 7,5 x 12,5 cm. gehalten sind, verzeichneten die Bibliotheken zu meist einem Buch Titel- und Exemplardaten. Diese umfassen, ohne auf Einzelheiten einzugehen, u.a. Angaben zum Autor, dem Titel, Untertitel, Verlag, Ausgabeort, Ausgabejahr, Seitenzahl, Format usw. Die Exemplardaten enthalten u.a. Angaben zum Standort des Buches in der Bibliothek und, ob es ausgeliehen werden darf usw.